Schulprogramm

Liebe Besucherin, lieber Besucher, in unserem Schulprogramm finden Sie die Grundgedanken unseres Konzeptes ebenso wie die Beschreibung unseres Schulalltages im Jahreslauf –  Fakten und Gedanken zusammengetragen von unserem Kollegium. 

Wir sprechen über die Basis unserer pädagogischen Arbeit und zeigen den Rahmen unseres täglichen Wirkens. Wie jeder Betrieb lebt auch der Schulbetrieb vom kreativen, spontanen,  innovativen Mitwirken aller Beteiligten. So sind es die Schüler, Lehrer, Eltern und alle Mitarbeiter unserer Schule, die gemeinsam dieses Schulprogramm täglich gestalten und lebendig werden lassen.


In diesem Sinne: Seien Sie Herzlich Willkommen in der KGS Voiswinkel!

Unser Schulprogramm

Leitbild

1. Wir heißen jedes Kind willkommen.

An unserer Schule ist jedes Kind willkommen.
Wir gehen davon aus, dass jedes Kind mit unterschiedlichem Entwicklungsstand und individueller
Vorerfahrung zu uns kommt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sehen wir es als unsere Aufgabe an,
das Kind möglichst in seiner Ganzheitlichkeit kennen zu lernen und gemäß seinem Entwicklungsstand
zu fördern. Dazu arbeiten wir im Übergang zwischen Kindertagesstätte und Grundschule eng mit den
Erzieherinnen und möglichst auch den Eltern zusammen bzw. sind auf deren Informationen
angewiesen.
Soweit es uns möglich ist, gehen wir auf besondere Bedürfnisse eines Kindes flexibel ein. Dabei
haben wir auch die Lern- und Erziehungsziele der gesamten Gruppe im Blick.

2. Wir machen Schule gemeinsam.

Gelingende Bildungs- und Erziehungsarbeit ist nur gemeinsam möglich. Lehrkräfte, OGS-
Mitarbeiterinnen, Eltern und jedes Kind selbst sind mit in die Verantwortung für gelingendes Lernen
und positive Persönlichkeitsentwicklung hineingenommen.
Insbesondere die mit der Erziehung betrauten Erwachsenen müssen an einem Strang ziehen und in
gegenseitigem Vertrauen gleiche Ziele verfolgen. Eine stetige Weiterentwicklung der
Schulgemeinschaft in gegenseitiger Akzeptanz liegt in der Verantwortung aller.

3. Wir folgen einem christlichen Leitbild.

Wir sind eine katholische Grundschule und wollen den Kindern zusätzlich zu schulischem Wissen eine Orientierung an ganzheitlich christlicher und sozialer Lebensauffassung geben und ihnen zur Achtung aller Menschen verhelfen.
                             
Diese Haltung spiegelt sich wider in der Teilnahme der Kinder am katholischen und evangelischen Religionsunterricht, den regelmäßig stattfindenden Schulmessen und Gottesdiensten und der Feier von Festen und Bräuchen im Kirchenjahr zur Stärkung der Schulgemeinschaft.

Wir wollen, dass die Kinder Schule nicht nur als Lernort sondern auch als Lebensort  wahrnehmen. Dazu gehört eine von Geborgenheit geprägte Atmosphäre, in der Kinder offen menschlichen Umgang, Wertschätzung und Fürsorge erfahren und zugleich pflegen lernen. Durch gemeinsam gestaltete Feste erleben die Kinder Gemeinschaft, werden mit Traditionen vertraut und lernen Verantwortung zu übernehmen.

 

 

4. Wir sehen Vielfalt als Chance und Bereicherung an.

Vielfalt prägt unseren schulischen Alltag. Jedes Kind und jeder Lehrer/jede Lehrerin sind Individuen
mit unterschiedlichen Stärken und Möglichkeiten. Herkunft, Lebensumfeld, Familie, aber auch
Begabung, Entwicklung und Erfahrung machen jeden einzigartig. Dieser Vielfalt wollen wir
wertschätzend begegnen.                        
Zugleich bietet aber auch die Schule selbst vielfältigen Erfahrungsraum. Das Zusammensein mit
anderen, Anforderungen des Lernens an sich und des Unterrichtsstoffes stellt Kinder und Lehrer/innen
vor immer neue Herausforderungen. Diesen begegnen wir durch Planung und Gestaltung des 
Schullebens und des Unterrichts. Offener Unterricht, verschiedene Methoden und individualisierte
Angebote sind Bausteine auf diesem Weg.
Jeder bringt Fähigkeiten und Fertigkeiten seinen Möglichkeiten entsprechend ein und trägt so zur
vielfältigen Gestaltung von Schule und Unterricht bei.

Unterricht und Lernen

1. Die Kernfächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht

Mathematik:
Im Mathematikunterricht sind uns das selbst-entdeckende Lernen, das Erfassen des Zahlensystems
und das Finden eigener Rechenwege besonders wichtig. Selbstständiges Arbeiten und
eigenständiges Denken stehen im Vordergrund. Dabei wird an die individuellen Vorerfahrungen der
Kinder angeknüpft und Vertrauen in die eigene Denkfähigkeit entwickelt. Die Kinder des 3. und 4.
Schuljahres haben die Gelegenheit, an verschiedenen Mathematikwettbewerben teilzunehmen.
 
Deutsch:
Das Fach Deutsch umfasst die Bereiche  Sprachgebrauch, Rechtschreiben und Lesen.  Im
Anfangsunterricht stehen beim Lese- und Schreiblernprozess die individuellen Erfahrungen und die
sprachlichen Voraussetzungen der Kinder im Vordergrund und werden aufgegriffen. Die jeweiligen
Themen sind fächerübergreifend mit dem Sachunterricht und oft auch mit Kunst und Musik verknüpft.  
 
Sachunterricht:

Aufgabe des Sachunterrichts ist es, den Kindern Orientierungen und Hilfen zum  Verständnis, zur
Erschließung und zur Mitgestaltung ihrer Lebenswirklichkeit zu geben. Themen, die die Kinder
interessieren und die ihnen ihre Umwelt näher bringen und erklären (Menschen, Tiere, Umwelt,
Straßenverkehr, Technik u.v.m.) werden im Sachunterricht behandelt. Manche Themen sind eng mit
dem Deutschunterricht verknüpft, andere werden eigenständig, häufig in Form von Projekten oder
Lern-Werkstätten vermittelt, bei denen die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder berücksichtigt
werden. Häufig werden außerschulische Lernorte aufgesucht, die den Kindern Unterrichtsstoff auf
praktische Weise nahe bringen.

2. Englisch

Englisch wird ab dem 2. Halbjahr in Klasse 1 unterrichtet. Es soll ein leichter, spielerischer Zugang zur
Sprache vermittelt werden. Hierbei werden grundlegende Sprachmuster erworben und reflektiert, um
diese zunehmend auf neue Sprachhandlungssituationen übertragen zu können. Darüber hinaus wird
durch das Erleben der Sprache in bedeutungsvollen Situationen das Interesse am Umgang mit
anderen Kulturen geweckt.

3. Der musisch-künstlerische Bereich

Der musisch-künstlerische Bereich ist in der Grundschule in verschiedener Hinsicht sehr wichtig.
Mit Hilfe von Spaß- und Bewegungsliedern lässt sich der Unterricht besonders motivierend
rhythmisieren, leicht können kleine Bewegungspausen am Ende einer Phase eingebaut werden. Zu
fast jedem Thema des Unterrichts können Lieder gesungen und gestaltet werden.
Die im Kunstunterricht gestalteten Werke der Kinder werden in der Schule ausgestellt. Sie erhalten
dadurch Wertschätzung und Bedeutung und helfen dabei, die Schule als Lebensraum zu gestalten.
Das gemeinsame Musizieren und das gestalterische Tun am gleichen Thema schafft Gemeinsamkeit
und Verbundenheit, die Kinder entdecken neue Ausdrucksformen und –möglichkeiten. Jedes Kind
kann entsprechend seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten beteiligt werden und seinen Beitrag zum
Gesamtergebnis leisten. Die Wochenendfeiern bieten einen besonders motivierenden Rahmen, diese
Gesamtergebnisse der ganzen Schule vorzustellen und dafür Lob und Applaus zu bekommen.
Darüber hinaus werden den Kindern Künstler und Komponisten und ihre Werke näher gebracht.
Hierdurch erlangen sie Zugang zur kulturellen Geschichte und zum kulturellen gesellschaftlichen
Geschehen heute.

4. Der sportliche Bereich

Dem Fach Sport kommt eine besondere Bedeutung zu, da hier ganzheitliche  Lernerfahrungen
vermittelt werden. Hierbei ist von Beginn an das kooperative Lernen ein wichtiger Bestandteil des
Unterrichts, bei welchem ein Zugang zu unterschiedlichen Spielen und Sportarten geschaffen wird.
Die Schülerinnen und Schüler werden nach ihrem individuellen Entwicklungssand unter
Berücksichtigung verschiedener Kompetenzen nachhaltig gefördert und gefordert. Der
Schwimmunterricht ist sowohl im 2. als auch im 4. Schuljahr Bestandteil unseres Sportunterrichts.
Durch sportliche Angebote wie AGs, Fußballturniere, Bundesjugendspiele und die Kooperation mit
Vereinen wird unser Schulleben bereichert.

5. Religion

In unserem Religionsunterricht lernen die Kinder die christlichen Traditionen und Werte kennen,
stellen bedeutsame Fragen aus ihrem Leben und drücken damit verbundene Gefühle aus.
Gemeinsame Rituale, Feste, Feiern und Schulgottesdienste fördern die Gemeinschaft.
Zur Einschulung, zu Erntedank, zu St. Martin, zu Weihnachten und zum Schuljahresabschluss werden
ökumenische Gottesdienste mit der ganzen Schule gefeiert. Viele dieser Gottesdienste werden von
den Schülern und Schülerinnen mitgestaltet.
Die Teilnahme am Religionsunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler unserer  Schule
verpflichtend. Bei der Anmeldung ihrer Kinder können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind am
katholischen oder am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen soll.

6. Förderkonzept

Im Idealfall entwickelt sich unser Unterricht aus einem permanenten Wechsel von Diagnostik und
Förderung: Wir beobachten die Entwicklung sowie die individuellen Stärken und Interessen des
Kindes und strukturieren Unterrichtsabläufe und –inhalte so, dass sie das Kind individuell an seinen
Stärken und Möglichkeiten orientiert fördern.
Im Unterrichtsalltag bedeutet Diagnose für uns genaues, ganzheitliches Beobachten des Kindes in
seiner Persönlichkeit, seinem Sozial- und seinem Lernverhalten. Sollten spezifische Diagnosen
notwendig sein, stehen uns verschiedene Diagnoseverfahren zur Verfügung: Gespräche mit Eltern,
Therapeuten und Ärzten, thematische Beobachtungsbögen, standardisierte und informelle
Testverfahren, kollegiale Beratung oder Einbeziehung des Schulpsychologischen Dienstes.
Diagnostik dient dabei immer dem Zweck, die für das Kind optimale  Fördermöglichkeit zu finden.
Jeder Unterricht ist ein Förderangebot. Differenzierter Unterricht berücksichtigt die unterschiedlichen
Förderbedürfnisse der Schüler.
Förderangebote können sich sowohl auf die Gruppenstärke, die Arbeitsform oder die
Unterrichtsmethode, Unterrichtsinhalte, äußere Rahmenbedingungen, Strukturierungsangebote,
Verstärker- bzw. Rückmeldesysteme, als auch konkret auf die (zusätzlichen) Fördermaterialien
beziehen.
Uns stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung dem jeweiligen Kind individuelle Lernangebote zu
machen.
Differenzierter und individualisierter Unterricht ermöglicht auch das gezielte Fordern von Kindern mit
besonderen Begabungen. Darüber hinaus können in Einzelfällen auch organisatorische oder
inhaltliche Absprachen getroffen werden. 
Die Notwendigkeit zur speziellen intensiven Förderdiagnostik zeigt sich in unserem Schulalltag
hauptsächlich in folgenden Bereichen:
1. Erwerb der Fähigkeiten des Lesens und Schreibens
2. Erwerb der Rechenfähigkeit
3. Fähigkeit sich zu fokussieren und zu konzentrieren
4. Fähigkeit sich sozial und emotional angemessen zu verhalten
5. Fähigkeiten im mündlichen Sprachhandeln (u.a. Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der
Fähigkeiten hinsichtlich der Beachtung der Grammatik, Aussprache, kommunikative Kompetenzen
Förderdiagnostik mit dem Anspruch das Kind ganzheitlich zu sehen und dem Anspruch es
ganzheitlich zu fördern ist ein im Unterrichtsalltag lebendiger Prozess. Deshalb sind Beobachtungen
und Maßnahmen bei uns nie statisch festgeschrieben. Vielmehr werden sie in jeweils sinnvollen
Zeitabständen evaluiert.

7. Besondere Unterrichtsvorhaben
Außerschulische Lernorte

Da die Gemeinde Odenthal viele geschichtsträchtige Orte aufweist, bieten sich zahlreiche
Möglichkeiten verschiedener Exkursionen an. Zwei wichtige Anlaufstellen sind die Pfarrkirche St.
Pankratius in Odenthal, welche zu den ältesten Kirchen im Umkreis gehört sowie der Altenberger
Dom. Für beide Gotteshäuser werden Führungen für Schulklassen angeboten, die in den Pfarrbüros
gebucht werden können.
Des weiteren sind Führungen zu zentralen Stellen in Altenberg und zu Naturdenkmälern in der
näheren Umgebung – wie z. B. die alte Burg Berge lohnenswert. Auch selbstentdeckende
Erkundungen in Form von verschiedenen Gruppenarbeiten werden angeboten, wenn die Lehrkräfte
einmal nicht als Leiter in Erscheinung treten wollen.
In Altenberg, aber auch in Odenthal laden verschiedene Kunstdenkmäler wie z. B. der Hexenbrunnen
im historischen Dorfkern von Odenthal zum Betrachten und Nachvollziehen von geschichtlichen
Ereignissen ein. Nach vorheriger Vereinbarung kann die Künstlerscheune in Odenthal, in der immer
wieder andere Künstler eine Zeit lang arbeiten, besucht werden.
Die katholische öffentliche Bücherei bietet ebenfalls in Absprache mit den Lehrkräften diverse
Veranstaltungen an, die mit dem Unterricht verknüpft werden können.
Verschiedene Ämter der Gemeinde Odenthal, die Wasserwerke, die Polizei, die Sparkasse bieten sich
für einen Besuch an. Fußläufig erreichbar sind für unsere Schülerinnen und Schüler auch in Bergisch
Gladbach das Schulmuseum Katterbach oder die Bäckerei Busch´s Backhaus.
 
Freiwillige Arbeitsgemeinschaften in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, Vereinen und
Verbänden
Um unseren Schülerinnen und Schülern eine umfassende Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen,
bemühen wir uns um vielfältige Kooperationen mit örtlichen Vereinen. Ziel ist es auch Interesse zu
wecken und zu sinnvoller Freizeitgestaltung zu führen. Die Kurse werden in unterschiedlichen
Jahrgängen, mit unterschiedlicher Dauer in kleinen Gruppen durchgeführt. In einigen Kursen fällt ein
geringer Beitrag an. Alle Kurse finden im Anschluss an den regulären Unterricht statt. (Oft in der 5.
oder 6.Stunde)
Durch die Unterstützung des Fördervereins, des Turnvereins oder außerschulischer Mitarbeiter
können wir zur Zeit folgende Angebote bereithalten: Ballsport, Französisch, Flöten, Chor, Rollenspiel
etc.. Das Angebot variiert von Jahr zu Jahr.
Zu bestimmten Anlässen oder auch machmal zufällig, je nachdem, ob ein geeigneter Anbieter zur
Verfügung steht, bieten Mitarbeiter des Fördervereins einzelne Aktionen an.
Das sind z. B.
–  Trampolin springen
–  Inliner-Kurs
–  Trocken – Filzen
–  Töpfern
–  Wald – Erkundung u. v. m.

8. Leistungsbeurteilungen

Leistungsfeststellung und –beurteilung gehören zu den pädagogischen Aufgaben. Die Lehrerin / der
Lehrer beobachtet die Entwicklung der Schülerleistung, stellt den Lernerfolg der Kinder im Hinblick auf

die Aufgabenstellung fest und berücksichtigt dabei ihren persönlichen Lernzuwachs. Fehler und
Mängel sieht er als Hinweise, inwieweit er die Lernsituationen kindgemäß gestaltet, die Aufgaben
angemessen gestellt und die Methoden und Lernmittel sinnvoll ausgewählt hat. Daraus ergibt sich die
Grundlage, den nachfolgenden Unterricht differenziert vorzubereiten und die individuelle Förderung zu
sichern. Für das Gespräch mit den Eltern ergeben sich Hinweise für die Beratung.
In der Eingangsstufe erhält die Lehrkraft ihre Erkenntnisse vorwiegend aus der alltäglichen Arbeit mit
den Schülern. Schriftliche Kontrollen zur Feststellung des Lernstandes werden nicht in besonders
herausgehobenen Situationen und nicht losgelöst vom übrigen Unterricht geschrieben. Sie sind
vielmehr Bestandteile des laufenden Unterrichtsprozesses. Die Rückmeldung erfolgt
altersangemessen durch mündliche und/oder schriftliche Kommentare in ermutigender Form.
Zensuren oder Ersatzsysteme gibt es in der Eingangsstufe nicht. Die Zeugnisse am Ende der Klassen
1 und 2 enthalten Kompetenzbeschreibungen in allen Fächern sowie persönliche Bemerkungen zur
individuellen Entwicklung in der Schule.
Im Verlauf des dritten Schuljahres werden die Kinder behutsam an das traditionelle Notensystem
herangeführt. Dann werden auch Klassenarbeiten in Deutsch und Mathematik geschrieben, wobei
nach grundlegenden und erweiterten Anforderungen unterschieden wird. Das Zeugnis am Ende der
Klasse 3 enthält zu den Kompetenzbeschreibungen erstmals Zensuren. Im 4. Schuljahr werden alle
Klassenarbeiten nach dem traditionellen System benotet. Die Zeugnisse zum 1. und 2. Halbjahr
enthalten Zensuren.

9. Selbstgesteuertes und kooperatives Lernen

Im unterrichtlichen Alltag nehmen Arbeitsformen, in denen die Kinder selbst mitbestimmen und sich
gemeinsam Themen erarbeiten, einen immer größeren Raum ein. Zum einen beruht dies auf
Erkenntnissen aus der Hirnforschung, die bestätigen, dass das Gehirn vernetzt arbeitet. Das Kennen
und Herstellen von Zusammen- hängen erleichtert das Verständnis für und das Merken von neuen
Inhalten. Außerdem ist erwiesen, dass unser Gehirn dann am besten lernt, wenn über Inhalte und
Arbeitsformen zumindest teilweise mitbestimmt werden kann. So steigt das Interesse und die
Aufnahme- und Anstrengungsbereitschaft. Zum anderen wird in unserer heutigen Gesellschaft
Teamarbeit immer wichtiger, in vielen Berufsbildern ist gemeinsames Arbeiten fester Bestandteil des
Arbeitsalltags. Kooperative Lernformen ermöglichen den Kindern über die vermittelten Inhalte hinaus
Erfahrungen mit Zusammenarbeit und Absprachen in Gruppen und mit wechselnden Partnern zu
machen.

Schulleben (Alltägliches)

1. Aktive Pause

Unsere Pausen sind geprägt von einem attraktiven Spielangebot, das die Kinder auf vielfältige Weise nutzen und erproben. Auf diese Weise wird der Bewegungsdrang der Kinder aufgefangen und Bewegungsdefizite ausgeglichen. Spielerisch werden neue Bewegungsabläufe erprobt und Defizite ausgeglichen.


Unser Schulhof bietet großen Platz für die Umsetzung einer aktiven  Pausengestaltung: Der asphaltierte Schulhof, der Fußballplatz, die große Wiese mit dem integrierten „grünen Klassenzimmer“ und die überdachte Fläche vor dem Lehrerzimmer laden zum Spielen, Ausprobieren, Toben, Experimentieren und Entspannen ein.

Umgesetzt wird unsere Aktive Pause durch die Spielzeugausleihe, die von den vierten  Schuljahren organisiert wird. Montags und mittwochs dürfen die A-Klassen und dienstags und freitags die B-Klassen Spielgeräte (Fahrzeuge, Springseile, Bälle etc.) gegen einen mit dem entsprechenden Namen des Kindes versehenen Schlüsselanhänger ausleihen. Bei Rückgabe erhalten die Kinder diesen zurück.
 
Die Spiel- und Bewegungsgeräte werden von den Kindern gern angenommen und motivieren sie zur Bewegung

2. Schulordnung

Unsere Schule ist ein Haus, in dem wir miteinander leben, lernen spielen und feiern.
Jeder soll sich hier wohlfühlen. Deshalb gibt es einige Regeln, an die wir uns halten.

1. Schulregeln

–  Ich gehe mit meinen Schulkameraden und Lehrern so um, wie ich selber behandelt werden möchte. Ich schließe niemanden grundlos aus.
–  Ich gehe sorgfältig mit meinen eigenen und fremden Sachen um. Falls ich etwas  beschädige oder verschmutze, sage ich es und mache den Schaden wieder gut.
–  Ich betrete den Klassenraum nur mit sauberen Schuhen oder mit Hausschuhen und  helfe bei der Ordnung in der Klasse.

2. Pausenordnung

–  Ich verhalte mich in der Pause rücksichtsvoll und fair.

–  Schulfremde Gegenstände werden in Verwahrung genommen.

– Wenn ich ein Problem nicht allein lösen kann, wende ich mich an die Aufsicht. In Notfällen darf ich an die Lehrerzimmertür klopfen.

–  In den Pausen halte ich mich nur draußen auf den erlaubten Flächen auf. Die Grenzen sind die Parkplätze mit den Fahrradständern, die Böschungen rund um das Schulgebäude und das Gelände seitlich und hinter der Turnhalle.

–   Auf den Rasenflächen darf ich spielen, wenn die Ampel in den Fenstern des Pavillons grün zeigt. Hierzu beachte ich auch die Stoppschilder.

–  In der ersten Pause dürfen die Erst- und Zweitklässler folgende Geräte benutzen: Drehkarussell und Rutsche. Alle anderen Geräte dürfen von allen Kindern benutzt werden. In der zweiten Pause gibt es keine Beschränkung.

–  Fahrräder und Roller werden am Fahrradständer angeschlossen und dürfen während der Schulzeit nicht auf dem Schulhof fahren.

– Der Fußballplatz ist in der ersten Pause für die Klassen 1/2 geöffnet und in der zweiten Pause für die Klassen 3/4 geöffnet. Ansonsten kann ich noch Fußball auf den gekennzeichneten Plätzen vor der Turnhalle spielen.

–  Ich darf nur weiche Bälle benutzen.

– Mit meinem Namensschild kann ich ein Spielgerät bei der Spieleausleihe bekommen. Nach der Pause, bin ich dafür verantwortlich sie zurückzubringen und erhalte dann mein Namensschild wieder.

–  Die Toilette hinterlasse ich so, wie ich sie selber vorfinden möchte. Das Spielen, Toben, Klettern und Türzuhalten in den Toilettenräumen ist verboten.

 

Wenn ich mich nicht an die Pausenregeln halte, muss ich mit Konsequenzen rechnen.

 

 

3. Hinweis an die Eltern

– Das Befahren des Schulhofs ist mit erheblichen Gefahren für Ihre Kinder verbunden und deshalb von
7.00-16.00 Uhr verboten . Nur Autos mit einem Parkausweis oder einer Sondergenehmigung dürfen
auf den Schulhof fahren.
– Wenn Sie Sorgen oder Fragen haben, sind wir für Sie zu sprechen. Bitte machen Sie telefonisch
einen Termin aus, bzw. schreiben Sie Ihrem Kind eine entsprechende Mitteilung ins
Hausaufgabenheft. Wir führen keine Gespräche in den Pausen und während des Unterrichts.
– Sollte Ihr Kind erkrankt sein, rufen Sie bitte in der Schule an oder geben Sie einem Nachbarkind eine
Nachricht mit.
– Unterschreiben Sie bitte grundsätzlich Schul- und Klassenbriefe, die mit einem Rückzettel versehen
sind und geben Sie sie umgehend durch Ihr Kind zurück.
– Ihr Kind ist nun ein Schulkind und wird mit jedem Tag selbstständiger. Es kann alleine in die Klasse
gehen. Auch nach dem Unterricht warten Sie bitte außerhalb des Schulgebäudes auf Ihr Kind.

Schulleben (Besonderes)

1. Feste, Feiern und Brauchtumspflege

Bundesjugendspiele / Spiel- und Sportfest

Bei angemessenem Wetter finden im Wechsel mit einem Spiel- und Sportfest an der Schule die
Bundesjugendspiele im Odenthaler Stadion statt.
Bei den Bundesjugendspieler nehmen alle Jahrgänge der Schule an den klassischen Disziplinen
Weitsprung, Weitwurf, 800m- Lauf und 50m- Sprint teil (der 800m- Lauf findet meist im Rahmen des
Sportunterrichts im Vorfeld statt). Lässt das Wetter keine sportlichen Aktivitäten im Freien zu, so findet
stattdessen ein sportlicher Spiele-Wettkampf in der Turnhalle statt.
Beim Spiel- und Sportfest an der Schule steht das Spiel in der Gemeinschaft im Vordergrund. An
einzelnen Stationen, die durch Eltern und Lehrkräfte betreut werden, erproben die Kinder ihre
Fähigkeiten und ihre Geschicklichkeit.

 

Fußballturnier

Einmal jährlich, in der Regel im Frühsommer, findet das große Fußballturnier im Dhünntal- Stadion
statt. 4 bis 5 Schulen aus der Gemeinde Odenthal beteiligen sich daran, wobei jedes Jahr eine andere
Schule der Ausrichter der Veranstaltung ist. Das Turnier ist sowohl für die aktiv Fußball spielenden
Kinder als auch die zuschauende Fangemeinde ein ereignisreicher Tag. Bereits ein halbes Jahr zuvor
beginnen die fußballinteressierten Kinder in entsprechenden Arbeitsgemeinschaften ihr Training, um
für den großen Tag gut vorbereitet zu sein. Ein großer Ansporn sind sicherlich auch die zu
gewinnenden Pokale bei der Siegerehrung. Am Tag des Turniers ist nicht nur der Teamgeist innerhalb
der Mannschaften deutlich zu spüren. Das Anfeuern und Mitfiebern mit den Schulkameraden erzeugt

ebenfalls ein großes jahrgangsübergreifendes Gemeinschaftsgefühl bei den Kindern. Der Schirmherr
des Fußballturniers ist unser Bürgermeister.

 

Erntedankfest
Auch die Kinder und LehrerInnen der KGS Voiswinkel danken Gott für die reichhaltige Ernte. Hierzu
wird jährlich ein Altar in der Aula der Schule mit von den Kindern mitgebrachten Naturprodukten wie
Feldfrüchten, Getreide und Obst geschmückt. Gemeinsam singen wir im Rahmen eines
ökumenischen Gottesdienstes Lieder zu diesem Fest. Gleichzeitig sammelt die Schule im Rahmen
des Erntedankfestes Geld für hilfsbedürftige Menschen in der Welt. Abwechselnd werden diese
Spenden für eine Einrichtung vor Ort oder in weiter Ferne verwendet.

 

Wochenendfeiern
Jeden Freitag in der letzten Schulstunde treffen sich alle Schüler und Lehrer unserer Schule in der
Aula, um gemeinsam die Wochenendfeier zu begehen. In der Regel gestaltet jeweils eine Klasse die
Feier mit Beiträgen aus dem musikalischen, darstellerischen, künstlerischen, aber auch dem
wissenschaftlichen Bereich. So werden die Kinder einerseits darin gestärkt, gemeinsam etwas zu
planen und zu realisieren, sich darzustellen und sich etwas zuzutrauen, andererseits lernen sie, den
Vorführungen anderer aufmerksam zu folgen und den Leistungen ihrer Mitschüler mit Respekt zu
begegnen. Schule bedeutet nicht nur gemeinsam lernen, sondern auch gemeinsam feiern. Unsere
traditionelle Wochenendfeier nimmt diesbezüglich eine wichtige Stellung ein und wird von allen
Lehrern und Schülern jeden Freitag mit Spannung und Freude erwartet. Neben den Vorführungen der
Klassen, wird während eines Schuljahres außerdem gemeinsam gesungen, Bilderbuchkinos werden
vorgeführt, die Adventszeit wird gefeiert und den Mitarbeitern gedankt.

Die Feier des Heiligen Martin
Seit vielen Jahren stellen die Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Martin einen  wichtigen Höhepunkt
in unserem Schulleben dar.
Am Morgen des Sankt Martinstages wandern alle Kinder der Schule gemeinsam mit  ihren Laternen
zur Kirche. Damit diese entsprechend gewürdigt werden, werden sie zu Beginn des Gottesdienstes in
Klassenbehältern am Altar zur Schau gestellt und von der jeweiligen Klasse vorgestellt. Anschließend
findet ein ökumenischer Gottesdienst statt, bei dem in Form eines Bilderbuchkinos alljährlich die
Gestalt des Heiligen Martins unterschiedlich beleuchtet wird. Neben den Fürbitten und anderen
Gottesdienstelementen kommt auch das gemeinsame Singen der Martinslieder nicht zu kurz. So wird
der christliche Charakter des Festes betont und jedes Jahr kommt eine festliche Stimmung auf.
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst gehen alle Kinder wieder zur Schule, wo der weitere Unterricht
nach Plan abläuft. Am späten Nachmittag trifft man sich dann wieder in den einzelnen Klassen und
stellt sich schließlich zum gemeinsamen Martinszug auf. Anschließend werden am Feuer auf dem
Schulhof Weckmänner verzehrt und der Förderverein bietet heiße Getränke an.

 

Brauchtumspflege Karneval
Sowohl in Voiswinkel als auch an unserer Schule, ist es eine lange Tradition, Karneval zu feiern.
Dabei spielt der Donnerstag, also Weiberfastnacht, eine ganz besondere Rolle. Morgens kommen die
Kinder zur gewohnten Zeit in die Schule –ohne Ranzen und Schulmaterial, stattdessen mit ihren
Kostümen bekleidet.
Einige Wochen vorher, verstärkt aber in unserer Projektwoche „Karneval“ (immer  Montag bis
Mittwoch vor Weiberfastnacht), bereitet sich jede Klasse durch das Einüben von Liedern, Sketschen
oder Tänzen und das Basteln entsprechender Kostüme auf diesen großen Tag vor. Gemeinsam
ziehen die Klassen an Weiberfastnacht in die geschmückte Turnhalle zur Kindersitzung, zu der auch
die Eltern und Geschwister eingeladen sind. Jede Klasse führt dort ihr einstudiertes Stück auf und
wird mit kräftigem Applaus und einem Orden dafür belohnt. Auch das Voiswinkeler Kinderdreigestirn
mit seinem Gefolge, den Tanzgruppen „Spatzen“ und „Zunftfüchse“ und die Beiträge der Kindergärten

bereichern mit ihren Programmpunkten die Kindersitzung. Gegen 10.30 Uhr werden alle Kinder mit
ihren Eltern verabschiedet, bevor das Fest während des Straßenkarnevals in Voiswinkel weitergeht.

 

Der Schulgottesdienst
Um den Kindern das Hineinwachsen in das kirchliche Leben der Gemeinde zu  erleichtern, findet in
der Regel alle zwei Wochen für die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schuljahre freitags in der
1. Stunde ein Schulgottesdienst statt. Dazu versammeln sich die evangelischen Kinder in dem
Gemeindehaus der Kirche „Zum Heilsbrunnen“ (gegenüber der kath. Kirche St. Engelbert) und die
katholischen Kinder feiern die Messe in der St. Engelbert-Kirche.
Zu besonderen Festen und Feiern werden gemeinsam mit der ganzen Schule  ökumenische
Gottesdienste gefeiert, wie z.B. der Erntedankgottesdienst in der Aula, die St. Martins-Feier in der St.
Engelbert-Kirche und der Jahresabschlussgottesdienst in der evangelischen Kirche „Zum
Heilsbrunnen“ in Bergisch Gladbach-Hebborn. Konfessionell getrennt wird mit der ganzen Schule der
Aschermittwoch mit einem Gottesdienst begangen. Vor der Einschulungsfeier auf dem Schulhof findet
in der St. Engelbert-Kirche ein Gottesdienst für die Schulneulinge und ihre Eltern statt. Für die
Schülerinnen und Schüler des 2. Schuljahres findet einmal im Jahr ein Kennenlerngottesdienst statt.
In der Zeit um Allerheiligen besuchen wir mit den Pastören und den Kindern der 3.  und 4. Schuljahre
die örtlichen Friedhöfe im Rahmen einer kurzen Gedenkfeier für die Verstorbenen

2. Schulfeste und Feiern

In 4-jährigem Turnus erleben die Kinder bei uns eine Projektwoche,
eine Spendenwanderung, ein Schulfest und eine Sternwanderung.

3. Persönlichkeitsstärkung

Um das eigene Leben bewusst und glücklich gestalten zu können, ist ein sicheres  Urteilsvermögen und gesundes Selbstbewusstsein notwendige Voraussetzung. Jeder Mensch muss seinen eigenen Standpunkt finden, Entscheidungen treffen und die Folgen dieser Entscheidungen tragen.
Für unsere Schulkinder heißt es, dass sie lernen
– ihre kindlichen Konflikte selbst auszutragen und ihre Probleme selbst anzusprechen
– Frustrationen auszuhalten ohne sich entmutigen zu lassen
– sich gewaltfrei durchzusetzen
– sich selbstbewußt zu behaupten
– zu den eigenen Gefühlen zu stehen, ohne sich schuldig zu fühlen, auch wenn diese  negativ besetzt sind (z.B. Wut, Neid, Missgunst, Eifersucht …)

Der behutsame und wertschätzende Umgang mit der Persönlichkeit der einzelnen Kinder zieht sich durch das gesamte Schulleben und alle Unterrichtsvorhaben.

Darüber hinaus bieten sich aber verschiedene unterrichtliche Themen ergänzt durch besondere Angebote dazu an, einen Schwerpunkt auf den Bereich ‚Persönlichkeitsstärkung‘ zu legen. In Klasse 1 und 2 sind Körperwahrnehmung und Motorik wichtige Bereiche. Die Fein-  und Grobmotorik werden im täglichen Unterricht, beim Sport, Schwimmen und in Bewegungspausen beobachtet und gezielt oder allgemein geschult. Themen wie ‚Gesunde Ernährung‘, ‚Unser Körper‘, ‚Zähne‘ etc. helfen den Kindern bei einer bewussten Auseinandersetzung mit sich selbst. Viele Kinderbücher (z.B. „Das kleine Ich bin Ich“) bieten Möglichkeiten, sich mit Selbstfindung und dem Erfahren der eigenen Identität zu beschäftigen. Für die Kinder der Klassen 1 und 2 bieten wir am Nachmittag einen freiwilligen Persönlichkeitsstärkungskurs an. Wir arbeiten dabei mit Trainerinnen und Trainern von EmJug aus dem oberbergischen Kreis zusammen, die das Konzept ‚Mut tut gut‘ entwickelt haben. Nach diesem Konzept arbeiten auch die beiden Kindergärten in Voiswinkel mit den Vorschulkindern, so dass dieses wichtige Thema im Laufe der Jahre auf verschiedenen Ebenen behandelt werden kann.

In Klasse 3 und 4 kann sich die Aufmerksamkeit der Kinder schon mehr auf andere  richten, hier heißt der Schwerpunkt dann ‚Ich und die anderen‘. Es geht um helfen und Hilfe annehmen. Im Klassenverband wird ein Erste-Hilfe-Kurs durchgeführt. Die Kinder lernen dabei nicht nur grundlegende Kenntnisse zur Erstversorgung von Verletzungen, sie trainieren den Notruf und erfahren viel über den Körper und seine Funktionen. Darüber hinaus wird im Kurs auch die wichtige ‚psychologische‘ Unterstützung für einen Verletzten besprochen und die Kinder erfahren, wie sie helfen statt ‚glotzen‘ können. Ziel ist es, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man auch scheinbar schwierige Situationen meistern kann und dass man für andere mit verantwortlich ist. Im 4. Schuljahr wird die nächste Stufe des ‚Mut tut gut‘ – Konzepts umgesetzt. Hier geht es jetzt eher um Körpersprache, Erscheinungsformen und Vermeidung von Konflikten und Gewalt. Das kann in einem Situationstraining erprobt werden. Unterrichtiliche Themen in diesen Bereichen sind z.B.  ‚Gesund oder krank sein‘, ‚Sexualkunde‘ oder ‚Ringen und Raufen‘ im Sportunterricht.
Der Wechsel auf die weiterführenden Schulen und die beginnende Pubertät werden thematisiert, die Kinder finden hier Verständnis und Unterstützung.

Im Bereich Persönlichkeitsstärkung werden wir von außerschulischen Partnern  unterstützt.

Mehrere Aktionen ziehen sich durch alle Schuljahre:

An drei Tagen werden in jedem Schuljahr Trainerinnen und Trainer  von ‚Selbstbehauptung Köln‘  in alle Klassen kommen in Anlehnung an das Persönlichkeitsstärkungskonzept ‚Mut tut gut’ mit den Kindern arbeiten. So lässt sich sicherstellen, dass alle Kinder erreicht werden, die Einheiten aufeinander aufbauen und so nachhaltig wirken. Die Lehrerinnen und Lehrer sind in das Projekt eingebunden und können so die Arbeit auch im Schulalltag fortsetzen. Finanziert wird diese Aktion durch die Einnahmen von St. Martin und durch einen Zuschuss des Fördervereins.

Der Erste-Hilfe-Kurs findet als Projekttag in jedem Schuljahr mit einem anderen Schwerpunkt statt:
Klasse 1: Schnitte und Schürfwunden / helfen und trösten
Klasse 2: größere Verletzungen / Verbände / den Notruf üben
Klasse 3: das Herz-Kreislauf-System / Puls messen / stabile Seitenlage
Klasse 4: andere Verletzungen (z.B. Verbrennungen, Unfälle mit Strom) / Blutdruck messen
Diese Aktion wird durch einen kleinen Elternbeitrag in Höhe von 3 € finanziert.

Der zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes hat in der ‚Woche der Zahngesundheit‘ für jeden Jahrgang ein anderes Lern-Stationen-Angebot, das über das richtige Putzen, gesunde Ernährung bis hin zum Herstellen eigener Zahncreme reicht.

Brandschutzübungen finden zweimal im Jahr statt, ggfs. wird die Schule beim Them Brandschutz durch die Feuerwehr unterstützt.

 

Hier kommt noch die fehlende Tabelle hinein

Die Zusammenarbeit und Unterstützung von Elternhaus und Schule ist bei dem erzieherischen Thema „Persönlichkeitsstärkung“ unerlässlich. An Eltern- und Informationsabenden erfahren die Eltern von den Themen und Aktionen, die gegenseitige Unterstützung und die Inhaltsschwerpunkte können abgesprochen werden.

4. Medienerziehung

Technische Voraussetzungen:

Jede Klasse der KGS Voiswinkel verfügt über mindestens drei Computerarbeitsplätze, deren Hardwareausstattung für die Aufgaben im Unterricht der Grundschule  angemessen ist. 
Alle Klassenräume der KGS Voiswinkel sind in das Peer-to-peer-Netzwerk der Schule  eingebunden und haben somit auch Internetzugang.
Zur Zeit sind sechs Klassen mit digitalen Tafeln ausgestattet. Diese erweitern die Präsentations- und Arbeitsmöglichkeiten im Unterricht deutlich. Sie sollen jedoch zusätzlich zu den „analogen Tafeln“ in den Klassen eingesetzt werden, da diese Vorteile haben, welche wir nicht missen möchten.

In kleineren Stückzahlen wurden verschiedene Geräte angeschafft, die für spezielle  Projekt- oder Stufen-gebundene Aufgaben benötigt werden. Für die Unterstützung von Kindern, die Förderbedarf hinsichtlich ihres Arbeitstempos haben, wurden portabele CD-Spieler und CDs mit  „Passive Music for Accelerated Learning“ angeschafft.

Für Präsentationen in der Wochenendfeier oder bei Gottesdiensten stehen in der Aula ein fest installierter Beamer und ein Medienwagen zur Verfügung. 

 
Software-Ausstattung:

Exemplarisch als eine jahrgangs- und fächerübergreifend einzusetzende Software sei an dieser Stelle die „Lernwerkstatt“ der Medienwerkstatt Mühlacker genannt. Weitere Lernsoftware ist vorhanden.
Unsere Schule ist bei der Internetplattform „Antolin“ angemeldet. Die Schülerinnen und Schüler aller Klassen können auf der Antolin-Hompage Fragen zu zuvor gelesenen Büchern beantworten und so Punkte für Urkunden sammeln.
 

Einsatz im Unterricht: 

Generell soll der PC als normales Arbeitsgerät in den Unterricht eingebunden sein. Zur Textverarbeitung ist beispielsweise das Programm AbiWord installiert. Ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm ist auf einigen Rechnern vorhanden bzw. kann bei Bedarf aufgespielt werden.
Die vorhandene Software ist auf den Computern installiert und kann jederzeit im Unterricht eingesetzt werden. Das geschieht meist bei Wochenplänen oder Phasen der Freien Arbeit. Auch als Ergänzung zu speziellen Sachunterrichtsthemen wird Software eingesetzt.
Alle KollegInnen stehen dem Einsatz des Computers im Unterricht prinzipiell offen gegenüber. Der derzeitige Einsatz ist abhängig von verschiedenen Schwerpunktsetzungen in den Klassen.
 

Pädagogische Grundlagen:

Computer und neue Medien sind aus dem Alltag der meisten Familien nicht mehr wegzudenken. Die Kinder erleben den Umgang mit dem Computer täglich, auch in der Arbeitswelt der Eltern sind häufig Computer im Einsatz. Tablet-PCs und Smartphones sind vielen Kindern vertraut. Die Schule muss also auf das Medium Computer (im weitesten Sinne) eingehen, so wie das im Bereich Fernsehkonsum, Werbung, Musik hören ja bereits Unterrichtsalltag ist.
 Kindern soll geholfen werden,
–  mit neuen Medien selbstständig und verantwortungsvoll umzugehen,
–  Grundlagen der Informationsbeschaffung in der modernen Gesellschaft zu erfahren,
–  sich kritisch mit Angeboten auseinanderzusetzen,
–  individuell und differenziert zu arbeiten,
–  Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben, die ihnen im weiteren Schulleben und später im Beruf hilfreich sein können.

Das Medienkonzept wird derzeit in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Odenthal, den Odenthaler Grundschulen und den Medienberatern des Kompetenzteams des Schulamtes des rheinisch-bergischen Kreises überarbeitet. In diesem Zusammenhang wird auch die Ausstattung der Schulen neu geplant.

 

 

5. Umwelt- / Konsumerziehung

Viele Bereiche des Unterrichts beschäftigen sich mit Themen, die zur Umwelt- bzw. Konsumerziehung ihren Beitrag leisten. So z.B. die naturkundlichen Bereiche des Sachunterrichts oder im Deutschunterricht das Thema ‚Werbung’. Darüber hinaus nehmen die Kinder der KGS Voiswinkel an der Waldrallye der Odenthaler Grundschulen und der Müllsammel-Aktion der Gemeinde Odenthal teil. Die Mülltrennung gehört selbstverständlich zum schulischen Alltag.




6. Projekte und Wettbewerbe

In einem vierjährigen Wechsel mit anderen Schulaktionen findet an der KGS Voiswinkel eine klassenübergreifende Projektwoche statt. Das jeweilige Thema wird vorher in Lehrer- und chulkonferenz abgesprochen.Viele Unterrichtsinhalte lassen sich besonders motivierend und anschaulich in klasseninternen, fächerübergreifenden Einheiten bearbeiten. Neue Projekte (wie z.B. Forscher-Aufgaben) entwickeln sich im Laufe der Zeit angeregt durch Fortbildungen oder die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.

Im Bereich der Mathematik werden den Kindern der Klassen 3 und 4 der landesweite Mathematikwettbewerb und der europäische Känguru Wettbewerb zur freiwilligen Teilnahme angeboten.       

Die 3. Schuljahre beteiligen sich an der Waldralley der Odenthaler Grundschulen und die ganze Schule unterstützt unsere Fußballer aus den Klassen 1 / 2 und 3 / 4 beim jährlichen Fußballturnier der Odenthaler Grundschulen.

An anderen Wettbewerben oft aus den Bereichen Kunst oder Deutsch nehmen Klassen je nach Situation und Thema in Eigenregie teil. Dazu gehören auch die Teilnahme an den Aktionen ZISCH (‚Zeitung in der Schule‘ vom Kölner Stadtanzeiger) und ‚Ich schenke dir eine Geschichte‘.

Jährlich wird der Jakob-Muth-Preis für Schulen mit inklusivem Unterricht ausgeschrieben. Die KGS Voiswinkel hat bereits mehrmals die Anerkennungsurkunde des Jakob-Muth-Preises erhalten.




7. Übergänge Vom Kindergarten zur Schule/Schuleingangsphase

Unsere Schule arbeitet sehr eng mit den beiden ortsansässigen Kindertagesstätten, der Kita Voiswinkeler Wichtel bzw. Waldwichtel und der Kita St. Engelbert, zusammen. Diese intensive Kooperation beginnt bereits im Vorfeld des Schuleintritts und bahnt für die Kinder sowie deren Eltern einen reibungslosen sowie sanften Übergang in das Schulleben an.

Bereits für die Eltern der 4-Jährigen sowie der Vorschulkinder findet jährlich im September/Oktober ein Informationsabend statt, der gemeinsam von den ErzieherInnen der Kitas und dem Kollegium unserer Schule durchgeführt wird. Bei dieser Veranstaltung wird der Übergang von der Kita in die Grundschule thematisiert und die Umsetzung der Bildungsgrundsätze in den verschiedenen Institutionen vorgestellt.

Im Oktober vor der Schulanmeldung findet ein erstes Kennenlernen der Schulneulinge mit den Lehrer/innen bzw. der Schulleitung in den Kitas statt. Hier bietet sich die Möglichkeit, die Vorschulkinder im freien Spiel und in angeleiteten Phasen zu beobachten.

Falls es besonderen Beobachtungsbedarf oder Unterstützungsbedarf gibt, bietet die Schule einen sogenannten ‚Probeunterricht‘. Hier bearbeiten einzelne  eingeladene Kinder verschiedene Stationen und können dabei Lehrerinnen und Lehrer  sowie schulische Aufgabenstellungen kennen lernen. Es geht dabei auch um die Fragestellung, ob die sogenannten Kann-Kinder in die Schule aufgenommen werden oder ob es noch Tipps für die Vorbereitung auf einen gelungenen Schulstart gibt.


Im Zeitraum Mai bis Juni vor Schulbeginn erhalten die künftigen Schulneulinge im Rahmen eines Besuchstages die Gelegenheit, an einer Unterrichtsstunde teilzunehmen. Gemeinsam mit den Erstklässlern erleben sie an diesem Vormittag eine Phase des künftigen Schulalltages.


Ein gemeinsames Forscherprojekt im Zeitraum Mai bis Juni ermöglicht sowohl den Kitakindern als auch den Schulkindern eine gemeinsame Erkundung ihrer unmittelbaren Umwelt. So arbeiten die Kinder kooperativ beispielsweise an Forscheraufgaben zum Themenbereich „Wasser“.

Kurz vor Schuljahresende findet ein Informationsabend für die Eltern der Schulneulinge statt. Dieser beinhaltet Informationen hinsichtlich der Erziehung zur Selbständigkeit, Verkehrssicherheit, Schulwegverhalten und Vorbereitung auf den 1. Schultag in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, den zukünftigen Klassenlehrern und den Eltern.              

Nachdem einige Wochen nach Schulbeginn vergangen sind, findet im Zeitraum  November bis Dezember ein gemeinsames Treffen der   Erzieherinnen mit den Lehrer/innen statt. Dieses dient einem Erfahrungsaustausch über das Gelingen des Schulstarts im aktuellen Schuljahr.

Gerade die ersten Schulwochen sind davon geprägt, den Kindern einen möglichst fließenden Einstieg ins Schulleben zu bieten. Die Rhythmisierung des Schultages durch zahlreiche Bewegungspausen, das Aufgreifen bekannter Arbeitsformen aus dem Kindergarten, die Paten aus den höheren Klassen für die Schulneulinge sind nur einige Beispiele dafür.

 

 

8. Übergang zur weiterführenden Schule

Im 4. Schuljahr steht der Wechsel in eine weiterführende Schule bevor. Spätestens jetzt stellen sich für die Eltern viele Fragen, die die Schullaufbahn ihres Kindes betreffen.  Bei der Entschheidung, welche Schulform sie für ihr Kind nach Abschluss der Grundschulzeit wählen sollen, bekommen die Eltern Unterstützung:

Nach den Herbstferien findet ein Informationsabend in unserer Schule statt. Eine Mitarbeiterin des schulpsychologischen Dienstes referiert über grundlegende Aspekte, die Eltern in ihre Überlegungen einbeziehen sollten. Es wird ein Überblick gegeben über alle möglichen Übergänge und Abschlüsse, die den Kindern nach der Grundschule offen stehen. Im Anschluss stellen die Schulleiter der weiterführenden Schulen ein kurzes Profil ihrer Schulform dar. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass am „Tag der Offenen Tür “ Eltern mit ihrem Kind die jeweilige Schule besuchen können.


Ende November / Anfang Dezember beraten der Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin  in einem längeren „Beratungsgespräch“ die Eltern bei der Wahl der Schulform. Mit dem Halbjahreszeugnis erhalten dann die Eltern eine begründete Empfehlung, welche Schulform bzw. Schulformen für ihr Kind als besonders geeignet angesehen werden. Die Wahl der weiterführenden Schule für ihr Kind bleibt den Eltern überlassen.

Die Kooperation mit den weiterführenden Schulen bleibt auch nach dem Wechsel  bestehen. Die Grundschullehrerinnen und –lehrer werden in Klasse 5 und 6 jeweils zu den Erprobungsstufenkonferenzen eingeladen.

 

 

9. Beratungsangebote

Ein effektives Lernumfeld wird geschaffen, wenn der regelmäßige Austausch wischen Eltern und Lehrkräften erfolgt. Die Verknüpfung des Wissens um die Biographien der Kinder, die Alltagserfahrungen der Eltern mit ihren Kindern (Stärken, Vorlieben etc.) und die Erfahrungen der Lehrer aus dem Unterricht ermöglichen einen ganzheitlichen Blick auf das Kind und beeinflussen die Unterrichtsgestaltung.

Informationsabend für die Eltern von 4-Jährigen und Schulneulingen: (siehe Übergänge)

 

Schulanmeldung:

Mögliche Bestandteile der Schulanmeldung sind die Beratung zur Schulfähigkeit, die Zurückstellung, die vorzeitige Einschulung, die sozialen, medizinischen und psychologischen Probleme in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, den Eltern, dem Kindergarten, dem Kinderarzt und dem Schulpsychologischen Dienst.

Infoabend vor Schuljahresbeginn für die Eltern der Schulneulinge:(siehe Schulneulinge)

 Sprechzeiten:

Es gibt zwei Elternsprechtage pro Jahr, feste Sprechzeiten der Lehrer und Sprechstunden nach Vereinbarung von Lehrern und Schulleitung.

 Schullaufbahnberatung der 4. Schuljahre: 

Ein Elternabend informiert über schulformspezifische Übergangskriterien und Angebote der weiterführenden Schulen aus den umliegenden Städten und Gemeinden. Darüber hinaus gibt es Einzelberatungsgespräche mit dem jeweiligen Klassenlehrer. 

Übergangsberatung:

Diese erfolgt mit den weiterführenden Schulen in gemeinsamen Konferenzen und mit kollegialen Gesprächen.

 

10. Elternmitarbeit

Die Elternarbeit ist ein zentraler Bestandteil des Schullebens, der uns sehr wichtig ist. Die Eltern wirken durch Elternvertretungen an der Gestaltung des Schulwesens mit. Die Gremien, in denen die Eltern mitarbeiten, sind die Klassenpflegschaft, die Klassenkonferenz, die Schulpflegschaft und die Schulkonferenz. Lehrkräfte und Eltern können so in vertrauensvoller Zusammenarbeit an der Bildungs- und Erziehungsarbeit teilhaben und dadurch die Eigenverantwortung der Schule fördern. Elternmitwirkung besteht bei uns in der Teilnahme an Elternabenden, Projekten, Arbeitsgemeinschaften, Klassen- und Schulfesten. Außerdem unterstützen uns die Eltern bei der Bücherausleihe in der Schülerbücherei, bei Ausflügen und Materialsammlungen.




11. Förderverein

Der Förderverein setzt sich durch vielerlei Aktivitäten für unsere Schule ein. So werden beispielsweise Bastel- und Lesenachmittage angeboten und Verkaufsstände bei verschiedenen Festen organisiert. Vom Erlös werden unter anderem Turn- und Spielgeräte, Bücher für die Schülerbücherei, der Bau des grünen Klassenzimmers, digitale Tafeln oder Events (Trommelzauber, Zirkusevent) finanziert

12. Offene Ganztagsschule

Seit August 2005 ist die KGS Voiswinkel eine Offene Ganztagsschule. Träger des Mittags- und Nachmittagsangebots ist die Caritas.
Die Ganztagsschule ermöglicht mehr Zeit für Bildung und Erziehung, individuelle Förderung, Spiel- und Freizeitgestaltung sowie eine Rhythmisierung des längeren Schultages. Sie sorgt für ein umfassendes Bildungs- und Erziehungsangebot, das sich am jeweiligen Bedarf der Kinder und deren Eltern orientiert.

Sie umfasst insbesondere:
–  Förder-, Betreuungs- und Freizeitangebote,
–  besondere Förderangebote für Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und für Kinder mit besonderen Begabungen sowie
–  Angebote zur Stärkung der Familienerziehung.

Die offene Ganztagsschule in Voiswinkel fühlt sich dem Anspruch auf individuelle Förderung eines jeden Kindes verpflichtet. Sie sieht es als ihre Aufgabe an, den Kindern in Ergänzung zur familiären Erziehung Entfaltungsspielraum für eine selbstständige und verantwortungsbewusste Persönlichkeitsentwicklung und vielfältige Sozialkontakte zu gewähren. Sie will für die Kinder Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum sein, in dem sie sich geborgen fühlen und in freier Atmosphäre mit Gleichaltrigen und Erwachsenen lernen und leben können.

Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten die in der offenen Ganztagsschule eingesetzten Kräfte mit den Grundschullehrkräften zusammen. Diese Tandem-Teams arbeiten in allen Jahrgängen und sind eingebettet in ein pädagogisches und räumliches Konzept.

Evaluation und Qualitätssicherung

Schulinterne Evaluation in Lehrerkonferenzen

In zweiwöchentlichem Rhythmus finden Lehrerkonferenzen statt, bei denen es wechselweise eher um organisatorische und um pädagogische Fragen geht. Hier werden alle stattfindenden Feste und Aktionen geplant, besprochen und Anregungen für das nächste Jahr notiert. Kolleg/innen berichten von ihren Fortbildungen, pädagogische Themen werden diskutiert und über deren Umsetzung im Unterricht beraten. Vor Beginn des Schuljahres wird in der Lehrerkonferenz ein Jahresarbeitsplan erstellt, damit das Kollegium frühzeitig einen Überblick über alle großen und kleinen Vorhaben erhält und sich entsprechend vorbereiten kann.

VERA Arbeiten im 3. Schuljahr

Die VERA Arbeiten sind eine bundesweite Feststellung des Leistungsstandes gegen Ende des 3. Schuljahres. Die Ergebnisse werden zu den landesweiten Ergebnissen in Beziehung gesetzt. Die Kinder der KGS Voiswinkel lagen mit ihren Ergebnissen in den letzten Jahren durchschnittlich im oberen Drittel der Auswertungsskala. Besonders erfreulich war, dass in den Klassen mitintegrativem/inklusivem Unterricht auf jeden Fall ein gleich gutes wenn nicht gar ein besseres Ergebnis erzielt wurde.




Elternfragebogen zum Ende des 4. Schuljahres

Erstmals haben wir im Schuljahr 2015/16 eine online-Elternbefragung durchgeführt, die zukünftig alle zwei Jahre wiederholt werden soll. Die Auswertung gibt uns Auskunft über die Zufriedenheit der Eltern mit der Schule in Bezug auf verschiedene Bereiche. Das Ergebnis wird in der Schulkonferenz vorgestellt und beraten. Danach werden die Zusammenfassung der Ergebnisse und die Folgerungen daraus auf der Homepage veröffentlicht. 

Fortbildungskonzept des Kollegiums

Die Kolleg/innen der KGS Voiswinkel nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, zum einen bedingt durch den Vorsitz in der jeweiligen Fachkonferenz oder auch bedingt durch die jeweiligen besonderen Schwerpunkte und Interessen. Über die Fortbildungen wird regelmäßig in den Lehrerkonferenzen berichtet und die jeweiligen Kollegen stehen dann auch später als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die kollegiumsinternen Fortbildungen in den letzten Jahren beschäftigten sich v.a. mit dem Thema ‚Inklusion’. Auch wenn die Schule schon über langjährige Erfahrung  mit dem Gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern verfügt, so ist doch die Inklusion eine erweiterte Anforderung, der sich das Kollegium, aber auch die gesamte Schulgemeinschaft in nächster Zeit stellen muss. Deshalb sind weitere Fortbildungen in diesem Bereich vorgesehen.